Firma gründen – Step by Step zum eigenen Unternehmen

von | Jul 25, 2023 | Unternehmensgründung | 0 Kommentare

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Lesezeit: 15 Minuten

Sie träumen von Ihrem eigenen Unternehmen, sind aber noch unsicher, ob Sie eine Firma gründen sollen? Dann aufgepasst! Wir zeigen Ihnen 8 wichtige Schritte auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Eine Unternehmensgründung erfordert gute Vorbereitung und die Berücksichtigung zahlreicher Aspekte.

Unser Schritt-für-Schritt Guide zeigt Ihnen, wie Sie eine Firma gründen und begleitet Sie von der Ideenentwicklung bis zur Eintragung ins Handelsregister. Lernen Sie, wie Sie Ihr Geschäftsmodell definieren, was bei der Erstellung eines Businessplans wichtig ist, wie Sie Finanzierungsmöglichkeiten ausloten und was bei der Wahl der Rechtsform und des Firmennamens zu beachten ist. Erfahren Sie, warum Markenrechte wichtig sind und welche Versicherungen und Verträge Sie unbedingt abschließen sollten.

Das Geheimnis des Vorwärtskommens liegt darin, den ersten Schritt zu tun.“ – Mark Twain

Eine Firma gründen in 8 Schritten – Schritt für Schritt Anleitung

  1. Schritt: Idee entwickeln und Geschäftsmodell formulieren
  2. Schritt: Informieren und Beratung nutzen
  3. Schritt: Passende Rechtsform finden
  4. Schritt: Businessplan erstellen
  5. Schritt: Finanzierung durchrechnen
  6. Schritt: Firmenname festlegen
  7. Schritt: Marke schützen
  8. Schritt: Firma gründen

1. Schritt: Idee entwickeln und Geschäftsmodell formulieren

Ansätze zur Idee-Entwicklung

Zur Entwicklung einer Geschäftsidee können verschiedene Ansätze und Methoden genutzt werden. Gängige Methoden zur Ideenfindung sind zum Beispiel Brainstorming, Mind-Mapping oder die 6-3-5 Methode. Wichtig ist, dass Ihre Idee zu Ihnen und Ihren Fähigkeiten passt und gleichzeitig realistisch und tragfähig ist. Betreiben Sie unbedingt Marktrecherche und holen Sie Feedback von potenziellen Kunden ein, um Ihre Idee zu validieren.

Kundennutzen im Fokus

Schauen Sie sich an, welche echten Probleme Kunden haben oder welche Bedürfnisse im Markt existieren und entwickeln Sie daraufhin eine Lösung. Ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen Airbnb. Die Gründer erkannten, dass es für Reisende oft schwierig war, bezahlbare und gemütliche Unterkünfte zu finden, insbesondere in beliebten Städten oder während besonderer Ereignisse. Als Antwort darauf entwickelten sie eine Plattform, auf der Privatpersonen ihre Wohnungen oder Häuser vermieten können.

Technologien kombinieren

Eine andere Möglichkeit ist, vorhandene Technologien oder Trends zu nutzen und damit neue Produkte oder Dienstleistungen zu schaffen. Ein Beispiel dafür ist das Unternehmen Uber. Uber hat eine Plattform geschaffen, die es Kunden ermöglicht, direkt über ihr Smartphone eine Fahrt mit einem privaten Fahrer zu buchen. Das Konzept beruht auf der Verfügbarkeit von Smartphones und GPS-Technologie sowie auf der Möglichkeit, eine sichere und bequeme Alternative zu traditionellen Taxidiensten zu bieten.

Geschäftsmodell formulieren

Um aus Ihrer Idee ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu entwickeln, sollten Sie sich im Detail über Zielgruppen, Kundennutzen, Vertriebskanäle, Einnahmequellen und die Kostenstruktur Gedanken machen. Das Geschäftsmodell zeigt auf, wie Ihr Unternehmen Geld verdient.

Durch das Planen und Dokumentieren der einzelnen Bausteine Ihres Geschäftsmodells werden Sie die Abläufe Ihres Unternehmens besser verstehen und zudem Chancen erkennen, die Ihnen sonst möglicherweise verborgen geblieben wären. Jedes Unternehmen hat von Natur aus ein Geschäftsmodell, unabhängig davon, ob es bewusst geplant wurde oder nicht.

 TIPP: Business Modell Canvas nutzen

Ein praktisches Instrument zur Visualisierung des Geschäftsmodells ist das Business Modell Canvas (BMC). Dabei werden alle relevanten Elemente der Geschäftsidee auf einem großen Blatt Papier notiert. Auf diese Weise lässt sich schnell und übersichtlich ein aussagekräftiges und erfolgreiches Geschäftsmodell erstellen.

2. Schritt: Informieren und beraten lassen

Angehende Gründer haben meist viele Fragen zu den Schritten und dem Ablauf einer Gründung. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Unternehmer in spe je nach Branche und Bundesland sehr unterschiedlich.

Nutzen Sie die Vielzahl von Beratungsangeboten, die individuelle Unterstützung in den Bereichen Geschäftsplanung, Finanzierung, Marketing und Recht bieten. Das Spektrum reicht von Einzelberatungen bis hin zu umfassenden Coaching-Programmen und Existenzgründungsseminaren.

Eine wichtige Anlaufstelle für Gründer in Deutschland sind Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK). Daneben gibt es auch Gründungsberater, Steuerberater und Anwälte, die maßgeschneiderte Beratungsdienstleistungen für Gründer anbieten. In jedem Fall lohnt es sich für Gründer, sich von erfahrenen Beratern unterstützen zu lassen, um ihre Erfolgschancen zu maximieren und mögliche Risiken zu minimieren.

Praxistipps:

  • Erkundigen Sie sich rechtzeitig über finanzielle Hilfen, Fördermittel und Zuschüsse. Je nach persönlicher Situation, Bundesland und Branche gibt es teilweise individuelle Förderprogramme.
  • Informieren Sie sich vorab, ob Sie besondere Gründungs-Voraussetzungen erfüllen müssen, wie bspw. die Meisterpflicht in einigen Handwerksberufen oder ob Sie für Ihre Tätigkeit bestimmte Nachweise, behördliche Zulassungen oder Genehmigungen benötigen. Stellen Sie die entsprechenden Anträge frühzeitig.
  • Überlegen Sie, ob Sie im Haupt- oder Nebenerwerb gründen möchten.

3. Schritt: Passende Rechtsform finden

Die Wahl der Rechtsform ist für Gründer von entscheidender Bedeutung, da sie die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für das Unternehmen festlegt. Dabei spielen verschiedene Kriterien eine Rolle, wie zum Beispiel die Anzahl der Gründer, Haftungsfragen, steuerliche Belastungen und organisatorische Anforderungen.

Eine der beliebtesten Rechtsform bei Gründern ist das Einzelunternehmen, da es recht schnell und kostengünstig gegründet werden kann. Wenn die persönliche Haftung beschränkt werden soll, ist die Unternehmergesellschaft (UG) oder die GmbH eine gute Alternative. Die Gründungskosten einer GmbH sind hier allerdings deutlich höher, da ein Stammkapital von 25.000 EUR benötigt wird. Auch die Gründungsformalitäten sind umfangreicher. Informieren Sie sich, welche Rechtsform zu Ihrer Situation und Ihren Bedürfnissen passt.

Unterschieden werden im Allgemeinen drei Kategorien von Rechtsformen:

Einzelunternehmen
  • Kleingewerbe
  • Freiberufler
  • Kaufmann (Kauffrau)
Personengesellschaften
  • GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
  • OHG (Offene Handelsgesellschaft)
  • KG (Kommanditgesellschaft)
Kapitalgesellschaften
  • UG (haftungsbeschränkt) als Mini-GmbH
  • GmbH
  • KGaA
  • AG

Die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Rechtsformen sollten sorgfältig abgewogen werden. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Rechtsanwalt oder Steuerberater begleiten, um die bestmögliche Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.

4. Schritt: Businessplan erstellenBusinessplan erstellen

Inhalte des Businessplans

Ein Businessplan ist essentiell für angehende Gründer, da er das Konzept des Unternehmens auf den Punkt bringt und die Grundlage für die Finanzierung und Realisierung bildet. Er stellt das Geschäftsmodell, die Marktanalyse, das Marketingkonzept, die Finanzplanung sowie die organisatorische Struktur dar.

Zweck des Businessplans

Der Businessplan hilft Gründern, ihre Ideen zu strukturieren und mögliche Schwächen und Risiken zu erkennen, um entsprechend darauf reagieren zu können. Zudem dient er als Präsentationsgrundlage für potenzielle Investoren und Kreditgeber, um das Geschäftsmodell und die Erfolgsaussichten beurteilen. Nicht zuletzt ist der Businessplan ein persönlicher Leitfaden für Sie als Unternehmer auch über die Gründung hinaus.

Praxistipps:

  • Erstellen Sie Ihren Businessplan auf jeden Fall selbst.
  • Nehmen Sie Unterstützung durch Coaches, Unternehmensberater und Gründungsseminare in Anspruch.
  • Nutzen Sie Muster und Vorlagen für einen leichteren Einstieg.
  • Lassen Sie den Businessplan von einer unabhängigen Person gegenlesen, bevor Sie ihn beispielsweise bei einer Bank einreichen.

5. Schritt: Finanzierung durchrechnen

Eine Firma gründen ist oft mit Investitionen verbunden und kann teuer werden. Gerade zu Beginn der Selbstständigkeit decken die Einnahmen oft nicht die laufenden Kosten. Eine fundierte Finanzplanung im Businessplan ist deshalb sehr wichtig, um Finanzierungsbedarf zu erkennen. Wenn Sie als angehender Gründer nicht über ausreichend Eigenkapital verfügen, müssen Sie zur Finanzierung auf Fremdkapital zurückgreifen.

WICHTIG:

Vergewissern Sie sich, dass Ihre Annahmen zu Umsätzen und Kosten im Finanzplan realistisch sind und rechnen Sie verschiedene Szenarien durch, um sowohl für den best-case als auch für den worst-case vorbereitet zu sein.

Fördermittel

Eine Möglichkeit ist die Inanspruchnahme von Fördermitteln durch die öffentliche Hand, wie etwa durch die KfW-Bank oder die Europäische Union. Hierbei können Gründer von günstigen Krediten oder Zuschüssen profitieren.

Kredite

Auch die klassische Bankfinanzierung über einen Kredit ist eine Option, wobei hierbei oft eine ausreichende Bonität und Sicherheiten erforderlich sind. Bankkredite haben den Vorteil, dass sie gut planbar sind. Es ist genau definiert, wann Zinsen und Tilgungen fällig sind und die Bank erhält kein Mitspracherecht.

Investoren

Das ist bei der Beteiligung von Investoren (z.B. über Venture Capital oder Business Angels) anders. Das Geld muss zwar nicht zurückgezahlt werden, aber dafür wollen die Anteilseigner an den Gewinnen beteiligt werden und bei strategischen Entscheidungen in der Firma mitreden.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Finanzierungsquellen, wie etwa Businessplan-Wettbewerbe, Crowdfunding oder Stipendien. Natürlich können auch Familie und Freunden bei der Finanzierung unterstützen.  Welche Finanzierungsform für Sie passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Branche, dem geplanten Investitionsbedarf und Ihrer persönlichen Risikobereitschaft.

Tragfähigkeitsbescheinigung

TragfähigkeitsbescheinigungEine Tragfähigkeitsbescheinigung (auch fachkundige Stellungnahme genannt) dient dazu, Banken oder potenziellen Investoren zu zeigen, dass das Geschäftskonzept belastbar ist und langfristig erfolgreich sein kann. Auch für den Antrag auf Gründungzuschuss bei der Agentur für Arbeit ist die Tragfähigkeitsbescheinigung eine Voraussetzung. Grundlage für die Prüfung der Tragfähigkeit ist ein Businessplan bzw. folgende Unterlagen:

  1. Finanzplanung: Eine Prognose der zukünftigen Einnahmen, Ausgaben, Gewinne und Verluste sowie der Cashflow-Entwicklung des Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum (normalerweise 3-5 Jahre).
  2. Marktanalyse: Eine detaillierte Untersuchung des Zielmarktes und der Wettbewerbssituation, um zu zeigen, dass es eine ausreichende Nachfrage für das Produkt oder die Dienstleistung gibt.
  3. Geschäftsmodell: Eine Erklärung, wie das Unternehmen Geld verdienen wird und welche Einnahmequellen es haben wird.
  4. Risikoanalyse: Eine Einschätzung der Risiken und Herausforderungen, die das Unternehmen möglicherweise bewältigen muss, und wie diese angegangen werden.
  5. Finanzierungsplan: Eine Darstellung, wie das Unternehmen finanziert werden soll, sei es durch Eigenkapital, Fremdkapital oder eine Kombination aus beiden.

6. Schritt: Firmenname festlegen

Firma vs. Unternehmen

Zwischen den Begriffen Firma und Unternehmen wird im alltäglichen Sprachgebrauch kaum ein Unterschied gemacht, sie werden oft sogar synonym verwendet. Für einen angehenden Unternehmer ist es dennoch wichtig, die Unterschiede zu kennen.

Der Begriff Unternehmen beschreibt eine auf Dauer angelegte Organisation mit selbstständiger wirtschaftlicher Tätigkeit. Die Firma ist der Name eines Unternehmens und im Handelsgesetzbuch (HGB) wie folgt definiert:

§17 HGB: „Die Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.“

Im HGB finden Sie auch Vorschriften für die Wahl und Verwendung der Firma, wie beispielsweise die Pflicht zur Eintragung der Firma in das Handelsregister und die Verwendung von Rechtsformzusätzen wie „e. K.“, „GmbH“ oder „AG“.

MERKE:

  • Eine Firma gründen heißt wortwörtlich genommen, dass Sie ein Unternehmen gründen, welches in das Handelsregister eingetragen wird und somit auch die Rechtsform im Namen führen muss.
  • Kleingewerbetreibende und Freiberufler tragen keine Firma im Handelsregister ein. Sie verwenden eine Geschäftsbezeichnung ohne Rechtsformzusatz.
Die 3 wichtigsten Firmengrundsätze
  1. Firmenklarheit: Überlegen Sie sich einen einprägsamen und passenden Namen zur Kennzeichnung Ihres Unternehmens.
  2. Firmenwahrheit: Achten Sie darauf, dass der Name nicht irreführend ist.
  3. Firmenausschließlichkeit: Es darf noch kein anderes Unternehmen mit dem gleichen Namen vor Ort existieren.
Firmenarten

Für eine Firma sind Sie bei der Namensfindung an §§ 18 ff HGB gebunden. Folgende Arten von Firmenbezeichnungen sind möglich:

  • Personenfirma: der Name des Geschäftsinhabers ist auch der Firmenname, Beispiel: Firma Anna Heger
  • Sachfirma: Der Firmenname beschreibt den Geschäftszweck, Beispiel: Firma Süßwarenhandel GmbH
  • Fantasiefirma: Der Firmenname ist frei erfunden, Beispiel: Tutgut AG
  • Mischfirma: Der Firmenname ist eine Kombination von Personenfirma, Sachfirma oder Fantasiefirma, Beispiel: Heger Süßwarenhandel AG

7. Schritt: Marke schützen

Um den Firmennamen zu schützen, ist die Anmeldung des Namens als Marke der zuverlässigste Weg. In Deutschland muss eine Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldet werden, um einen wirksamen Markenschutz zu gewährleisten. Dieser Schutz stellt sicher, dass der Firmenname nur vom Inhaber der Marke verwendet werden darf und verhindert, dass Konkurrenten ihn für ihre eigenen Produkte oder Dienstleistungen nutzen.

8. Schritt: Firma gründen

Die formelle Gründung einer Firma umfasst im Wesentlichen zwei Schritte:

  1. Schritt: Eintrag ins Handelsregister
  2. Schritt: Anmeldung der Selbstständigkeit
Eintrag ins Handelsregister

Zunächst muss die Eintragung der Firma beim Handelsregister angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt durch den Inhaber bzw. die Geschäftsführung in elektronischer Form. Die Unterschrift des Kaufmanns oder Geschäftsführers muss öffentlich beglaubigt werden. Hierfür brauchen Sie einen Notar.

Für die Gründung einer Kapitalgesellschaft (z.B. UG oder GmbH) ist es zusätzlich erforderlich, dass der Notar den Gesellschaftsvertrag, die Gesellschafterliste und den Beschluss zur Bestellung des Geschäftsführers beglaubigt. Für die Gründung einer Personengesellschaft (z.B. OHG, GbR oder KG) ist ein Gesellschaftsvertrag ebenfalls zu empfehlen, auch wenn er nicht zwingend erforderlich ist.

Praxistipp:

Für die Gründung einer Kapitalgesellschaft ist es notwendig, ein Geschäftskonto einzurichten, auf welchem die Gesellschafter das Stammkapital einzahlen. Erst danach kann der Notar den Eintrag der Firma beim Handelsregister anmelden.

Gesellschaftsvertrag, Gesellschafter-Liste und evtl. notwendige Genehmigungen zusammen mit der unterzeichneten Handelsregister-Anmeldung, bilden die erforderlichen Unterlagen für die Eintragung der Firma beim Registergericht. Der Notar übermittelt alle relevanten Dokumente und Informationen an das zuständige Registergericht.

Anschließend prüft der Registerrichter die eingereichten Unterlagen auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Falls keine Beanstandungen vorliegen, erfolgt die Eintragung ins Handelsregister. Die Kosten für die Eintragung ins Handelsregister betragen je nach Umfang und Komplexität Ihres Unternehmens zwischen 300 EUR und 750 EUR.

In der Regel dauert ein Eintrag im Handelsregister zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen. Bei einer unkomplizierten Anmeldung eines Einzelunternehmens oder einer kleinen GmbH kann der Eintrag innerhalb von wenigen Tagen erfolgen. Bei größeren Unternehmen oder komplexeren Anmeldungen kann die Bearbeitungszeit jedoch mehrere Wochen betragen.

Anmeldung der Selbstständigkeit

Jeder angehende Gründer muss seine selbstständige Tätigkeit anmelden:

  • Freiberufler melden Ihre selbstständige Tätigkeit beim zuständigen Finanzamt an.
  • Gewerbetreibende (auch Kleingewerbetreibende!) melden Ihr Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt an.

Ob eine persönliche Vorsprache erforderlich ist, hängt vom jeweiligen Amt ab. Bei einigen Ämtern kann das Antragsformular online ausgefüllt und per Post eingereicht werden. Aufgrund der benötigten Unterschrift ist es in der Regel nicht möglich, die gesamte Anmeldung online durchzuführen. Bei Unterlassung der Gewerbeanmeldung kann eine Geldbuße von bis zu 1.000 EUR verhängt werden.

MERKE:

  • Eine Firma gilt erst als wirksam gegründet, wenn sie im Handelsregister eingetragen ist. Erst zu diesem Zeitpunkt erhält sie ihre Rechtsform und kann ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen.
  • Gründer sollten mit der Geschäftstätigkeit unbedingt warten, bis die Eintragung im Handelsregister abgeschlossen ist, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
  • Kleingewerbe, die keinen kaufmännisch geführten Geschäftsbetrieb erfordern, benötigen keine Eintragung im Handelsregister. Ein Kleingewerbe ist bereits mit der Gewerbeanmeldung wirksam gegründet.
  • Freiberufler benötigen in der Regel keinen Eintrag ins Handelsregister. Sie können Ihre Geschäftstätigkeit nach der Anmeldung beim Finanzamt aufnehmen.

Nach der Gründung

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Das Gewerbeamt informiert nach der Gründung Ihres Unternehmens das Finanzamt, die IHK/HWK und die Berufsgenossenschaft. Das Finanzamt wird Ihnen zeitnah den elektronischen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung im ELSTER Portal zur Verfügung stellen. Diesen Fragebogen müssen Sie online ausfüllen, um die Steuernummer für Ihr Unternehmen zu erhalten. Seit dem 1.1.2021 sind Gründer verpflichtet, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung proaktiv innerhalb eines Monats nach Gründung an das Finanzamt zu übermitteln.

Versicherungen

Als Selbstständiger müssen Sie sich selbst um Ihre Versicherungen und die Altersvorsorge kümmern. Prüfen Sie sorgfältig, welche Versicherungen für Sie und Ihre Firma notwendig sind. Häufig benötigte Versicherungen für Unternehmen sind z.B.:

  • Betriebshaftpflichtversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Inhaltsversicherung

Eine Kranken- und Pflegeversicherung ist für alle Selbstständigen obligatorisch.

Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft (BG)

Gemäß § 192 SGB VII ist jedes neu gegründete Unternehmen verpflichtet, sich innerhalb einer Woche nach der Gründung bei der zuständigen Berufsgenossenschaft anzumelden, unabhängig davon, ob es sich um ein Einzelunternehmen, eine Personen- oder Kapital-gesellschaft handelt oder ob Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Berufsgenossenschaften in Deutschland fungieren als Unfallversicherungsträger für Unternehmen und deren Beschäftigte. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

MERKE:

  • Selbstständige und Freiberufler müssen ihr Unternehmen bei der BG anmelden.
  • Wenn Sie Arbeitnehmer beschäftigen, müssen Sie für die Beschäftigten Beiträge zur Berufsgenossenschaft zahlen.
  • Ob Sie als Unternehmer selbst der Pflichtversicherung in der BG unterliegen, hängt von der zuständigen BG ab. Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, sich freiwillig zu versichern.
Eintrag ins Transparenzregister

Folgende Rechtsformen sind unmittelbar nach der Gründung zum Eintrag ins Transparenzregister verpflichtet:

  • GmbH
  • UG (haftungsbeschränkt)
  • OHG
  • KG bzw. GmbH & Co. KG
  • PartG oder PartG mbB

Einzelunternehmer (Kleingewerbe und Freiberufler), eingetragene Kaufleute (e.K.) und GbRs müssen sich im Transparenzregister nicht eintragen.

Gemäß dem Geldwäschegesetz (GwG) werden im Transparenzregister sowohl Unter-nehmen als auch ihre wirtschaftlich berechtigten Personen erfasst. Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaften (UG-Geschäftsführer, GmbH-Geschäftsführer, AG-Vorstand) sind für die Meldung der Daten an das Register verantwortlich. Änderungen der Daten müssen ebenfalls unverzüglich gemeldet oder über das Portal angepasst werden.

Checkliste zur Gründung einer Firma

  • Idee gefunden?
  • Geschäftsmodell formuliert?
  • Gründungsberatung & Coaching genutzt?
  • Notwendige Genehmigungen geprüft?
  • Über Förderungen und Zuschüsse informiert?
  • Entscheidung über Haupt- oder Nebenerwerb getroffen?
  • Über Vorteile und Nachteile der Rechtsformen informiert?
  • Passende Rechtsform gewählt?
  • Businessplan und Finanzplanung erstellt?
  • Finanzplan mit worst-case Szenario entworfen?
  • Finanzierung geklärt?
  • Firmenname festgelegt?
  • Marke geschützt?
  • Firma gegründet?

Fazit

In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Gründung einer Firma finden angehende Unternehmer nützliche Tipps und Hinweise. Das Inhaltsverzeichnis liefert alles, was für eine erfolgreiche Firmengründung notwendig ist: von der Wahl der passenden Rechtsform über die Erstellung des Businessplans bis hin zur eigentlichen Gründung und den wichtigsten Schritten im Anschluss daran. Eine Checkliste und Antworten auf häufig gestellte Fragen runden das Angebot ab. Ein unverzichtbarer Leitfaden für jeden, der den Traum hat, eine erfolgreiche Firma zu gründen.

Häufige Fragen (FAQ)

1. Wer darf eine Firma gründen? Kann jeder eine Firma gründen?

In Deutschland darf jeder, der volljährig ist und die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, eine Firma gründen. Unter rechtlichen Voraussetzungen sind sowohl Genehmigungen, wie Aufenthaltstitel für Nicht-EU Bürger, aber auch Zulassungen und Nachweise für bestimmte, erlaubnis- oder genehmigungspflichtige Tätigkeiten zu verstehen.

2. Was kostet es eine Firma zu gründen? Welche Kosten kommen auf mich bei der Firmengründung zu und wie kann ich diese möglichst geringhalten?

Die Kosten für die Gründung einer Firma können je nach Rechtsform stark variieren. In der Regel müssen jedoch Kosten für notarielle Beurkundungen, Eintragungen ins Handelsregister, Genehmigungen, Steuern und eventuell Anwälte oder Berater einkalkuliert werden. Um die Kosten zu minimieren, sollten Sie sich im Vorfeld ausreichend über die verschiedenen Gründungsformalitäten und -optionen informieren, sich von Experten beraten lassen und gezielt nach staatlichen Förderprogrammen oder Vergünstigungen zu suchen.

TIPP: Durch das Verwenden eines Musterprotokolls bei einer UG oder GmbH Gründung können Sie Notarkosten sparen.
3. Kann ich nebenberuflich eine Firma gründen?

Ja, in vielen Fällen ist es möglich, eine Firma nebenberuflich zu gründen. Prüfen Sie die Regelungen in Ihrem Arbeitsvertrag: Sie dürfen Ihre Pflichten als Arbeitnehmer nicht vernachlässigen oder gar Ihrem Arbeitgeber Konkurrenz machen.

4. Wie lange dauert es, eine Firma zu gründen?

Die Zeit, die für die Gründung einer Firma benötigt wird, hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. der Rechtsform, der Branche, den behördlichen Genehmigungen und Anmeldungen, der Suche nach Finanzierungen und der Erstellung des Geschäftsplans. Es kann zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten dauern, bis alle Formalitäten erledigt und die Firma offiziell gegründet ist.

5. Wann lohnt es sich eine Firma zu gründen?

Es lohnt sich eine Firma zu gründen, wenn Sie eine Marktlücke oder -nische entdeckt haben, die Sie mit einem innovativen Produkt oder einer Dienstleistung bedienen können. Auch wenn Sie die Möglichkeit haben, ein vorhandenes Produkt oder eine Dienstleistung besser oder günstiger anzubieten, kann dies ein Anreiz sein, eine Firma zu gründen. Allerdings sollten Sie sich im Vorfeld ausreichend informieren und eine realistische Geschäftsstrategie und Finanzierungsplanung entwickeln, um Risiken zu minimieren und Erfolgspotential zu maximieren.

6. Was brauche ich um eine Firma zu gründen?

Um eine Firma zu gründen, brauchen Sie eine eigene Geschäftsidee (oder Sie nutzen ein bereits etabliertes Geschäftsmodell z.B. durch Franchise oder die Übernahme eines Unternehmens), eine Rechtsform (z.B. GmbH, Einzelunternehmen, AG), ausreichendes Startkapital, einen Handelsregister-Eintrag und eine Gewerbeanmeldung. Je nach Branche und Größe des Unternehmens können auch weitere Genehmigungen und behördliche Auflagen erforderlich sein. Informieren Sie sich vorab gründlich über die Voraussetzungen in Ihrem Tätigkeitsbereich.

7. Was versteht man unter Firma (Beispiele)? Ist ein Unternehmen eine Firma? Ist Betrieb und Firma das Gleiche?

Eine Firma ist der im Handelsregister eingetragene Name eines Unternehmens. Ein Unternehmen ist die Organisation, welche die Produkte oder Dienstleistungen erstellt.  Beispiele für Firmen sind z.B. Siemens, BMW oder Adidas. Betrieb und Firma sind nicht dasselbe: Der Betrieb bezeichnet die organisatorische Einheit des Unternehmens, die produktive Tätigkeit ausführt, während die Firma den rechtlichen Namen des Unternehmens darstellt.

8. Was muss eine Firma beinhalten?

Eine Firma muss den Namen des Unternehmens, die Rechtsform und den Sitz des Unternehmens enthalten.

9. Welche 3 Unternehmensformen gibt es?

Die verschiedenen Rechtsformen lassen sich grob in 3 Kategorien einordnen:

  • Einzelunternehmen: Eine Person gründet ein Unternehmen allein und haftet auch allein für Schulden und Verpflichtungen, z.B. eingetragener Kaufmann (e.K.).
  • Personengesellschaft: Mindestens zwei Gesellschafter (natürliche oder juristische Personen) gründen gemeinsam ein Unternehmen. Alle Gesellschafter haften persönlich, solidarisch und uneingeschränkt. Die Haftung ist nicht auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt, z.B. Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR).
  • Kapitalgesellschaft: Mehrere Personen gründen ein Unternehmen gemeinsam und haften nur mit ihrem Kapitalanteil, z.B. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).
10. Wie kann ich eine Firma gründen?

Um eine Firma zu gründen, sollten Sie in der Regel folgende Schritte unternehmen:

  • Geschäftsidee und Geschäftsmodell entwickeln
  • Rechtsform und Unternehmensnamen wählen
  • Kapitalbeschaffung und Erstellung eines Businessplans
  • Gründungsvertrag aufsetzen und notariell beglaubigen lassen (bei Gründung einer Gesellschaft)
  • Anmeldung beim Gewerbeamt und ggf. bei weiteren Behörden
  • Start der Geschäftstätigkeit
11. Wie finde ich eine passende Geschäftsidee für meine Firma?

Um eine passende Geschäftsidee für Ihre Firma zu finden, sollten Sie sich überlegen, welche Bedürfnisse oder Probleme Ihrer Zielgruppe noch nicht ausreichend durch bestehende Angebote abgedeckt werden. Dazu können Sie zum Beispiel eine Marktlücke identifizieren, eine Nische besetzen oder eine bestehende Idee verbessern. Es kann auch hilfreich sein, sich in Ihrem Fachgebiet umzusehen und Trends sowie neue Entwicklungen aufzugreifen.

12. Wie schreibe ich einen Businessplan für meine Firmengründung?

Für die Erstellung eines Businessplans gibt es verschiedene Leitfäden und Vorlagen im Internet. Der Businessplan sollte unter anderem Informationen zu Ihrer Geschäftsidee, Ihrer Zielgruppe, Ihrem Marketingkonzept, Ihren Finanzen und Ihrer Strategie enthalten. Zudem sollten Sie Ihre Unternehmensziele, Ihre Positionierung im Markt und Ihre Konkurrenz analysieren und darstellen.

13. Wie viel Kapital benötige ich für meine Firmengründung und woher bekomme ich das Geld? Wie kann ich ohne Eigenkapital eine Firma gründen?

Wie viel Geld Sie für die Gründung Ihrer Firma benötigen, hängt von der Art Ihres Unternehmens ab. Eine Firma, die nebenberuflich aus dem Home-Office betrieben wird, lässt sich ohne große Kosten umsetzen. Ein Handwerker-Betrieb, für den Ausstattung und Fahrzeuge benötigt werden, schlägt hingegen mit hohen Kosten zu Buche. Eine Gründung ohne Eigenkapital ist insofern grundsätzlich möglich, aber meist mit hohem Risiko verbunden. Stellen Sie lieber einen detaillierten Finanzplan auf, der Kreditgeber überzeugt und Sie vor einer Insolvenz bewahrt. Fremdkapital zur Finanzierung können Sie bspw. über Banken, Investoren oder Funding erwerben. Informieren Sie sich auch über staatliche Zuschüsse und Förderungen.

14. Wie kann ich meine Firma rechtlich absichern?

Um Ihre Firma rechtlich abzusichern, sollten Sie eine passende Unternehmensform wählen und Ihre Geschäftsbedingungen sowie Datenschutzrichtlinien aufsetzen. Zudem sollten Sie sich um Markenschutz und gegebenenfalls um Patente kümmern.

15. Welche Formalitäten muss ich erledigen, um mein Unternehmen zu gründen?

Um ein Unternehmen zu gründen, müssen Sie unter anderem ein Gewerbe anmelden und eine Steuernummer beantragen. Je nach Branche und Unternehmensform müssen Sie gegebenenfalls weitere Anmeldungen vornehmen und Genehmigungen einholen.

16. Welche Rechtsform ist für mein Unternehmen am besten geeignet?

Jedes Unternehmen und jeder Unternehmer bringen individuelle Anforderungen und Voraussetzungen mit. Gleichzeitig hat jede Rechtsform Vorteile und Nachteile. Um die beste Rechtsform für Ihr Unternehmen zu finden, sollten Sie sich deshalb Gedanken zur Unternehmensgröße, dem Haftungsrisiko und den steuerlichen Aspekten machen und sich unbedingt beraten lassen.

17. Wie finde ich die richtige Beratung und Unterstützung bei der Firmengründung?

Erste Anlaufstelle sollten die Industrie- und Handelskammer (IHK) oder die Handwerkskammer sein. Diese bieten oft kostenlose Beratung für Gründer an. Daneben gibt es viele Dienstleister, die sich auf die Beratung von Gründern spezialisiert haben und bei der Entwicklung von Geschäftsideen, der Erstellung von Businessplänen und anderen Aspekten der Gründung unterstützen. Wenn Ihre Gründung umfangreich ist und die Eintragung in ein Handelsregister notwendig ist, ist es ratsam, einen Anwalt oder Steuerberater hinzuzuziehen, um rechtliche und steuerliche Fragen im Zusammenhang mit der Gründung zu klären. Zu guter Letzt sind Gründerzentren und Inkubatoren zu nennen. Diese Einrichtungen bieten oft nicht nur Beratung, sondern auch Räumlichkeiten, Infrastruktur und Netzwerke für Gründer.

18. Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für eine Firmengründung und welche Vor- und Nachteile haben sie?

Es gibt verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten für eine Firmengründung, wie z.B. Eigenkapital, Fremdkapital und öffentliche Fördermittel. Jede Option hat Vor- und Nachteile:

  • Eigenkapital: Hierbei investiert der Gründer oder andere Investoren (Gesellschafter) ihr eigenes Geld in das Unternehmen. Vorteil ist, dass keine Rückzahlung erforderlich ist und dass der Gründer die volle Kontrolle über das Unternehmen behält. Nachteil ist, dass es schwierig sein kann, genug Eigenkapital aufzubringen.
  • Fremdkapital: Hierbei leiht sich das Unternehmen Geld von Banken oder anderen Kreditgebern. Vorteil ist, dass es schneller verfügbar sein kann als Eigenkapital und dass der Gründer weniger persönliches Risiko trägt. Nachteil ist, dass Rückzahlungen erforderlich sind und dass Zinsen anfallen.
  • Öffentliche Fördermittel: Hierbei gibt es verschiedene Programme von Bund, Ländern und EU, die Unternehmen in bestimmten Branchen oder Situationen unterstützen. Vorteil ist, dass es oft günstige Zinsen oder Zuschüsse gibt und dass man von der Expertise der Förderstellen profitieren kann. Nachteil ist, dass es oft viel Aufwand und Bürokratie erfordert, um die Fördermittel zu beantragen.
19. Wie finde ich den passenden Firmennamen und was muss ich bei der Namensgebung beachten?

Ein stimmiger Firmenname sollte vor allem zur Branche und zum Leistungsspektrum des Unternehmens passen. Überlegen Sie sich, welche Assoziationen der Name beim Kunden hervorruft. Bei der Namensgebung gilt es außerdem folgendes zu beachten:

  • Der Name sollte einprägsam und leicht zu merken sein.
  • Der Name sollte möglichst einzigartig und nicht bereits von anderen Unternehmen belegt sein.
  • Der Name sollte keine rechtlichen Probleme verursachen, wie z.B. Verletzung von Markenrechten oder Persönlichkeitsrechten.

Prüfen Sie den Namen vor der endgültigen Entscheidung auf Verfügbarkeit und Schutzrechte. Sichern Sie sich bei Bedarf auch gleich die Domain für Ihre Webseite.

20. Wie kann ich mein Unternehmen vor Insolvenz schützen?

Um ein Unternehmen vor Insolvenz zu schützen, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich. Dazu gehören zu Beginn der Gründung ein realistischer Businessplan mit Finanzplanung und umfassender Risikoanalyse. Im weiteren Verlauf ist es wichtig, die Finanzen im Blick zu behalten und bei Problemen rechtzeitig zu reagieren, z.B. durch die Suche nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten oder die Reduzierung von Kosten.

 
Michael Mohr

Michael Mohr

Michael Mohr ist Gründer und Inhaber des Online-Verlags Vorlagen-Center (www.vorlagen-center.com). Vorlagen-Center bietet Premium-Vorlagen für den geschäftlichen und privaten Einsatz, beispielsweise für Businesspläne, Arbeitszeugnisse, Bewerbungen und Verträge. Umfangreiches Kaufmanns- und Rechtswissen erlangte Michael Mohr durch zwei Studienabschlüsse, mehreren Stationen als Angestellter in der freien Wirtschaft sowie durch eine Selbstständigkeit als Existenz- und Unternehmensberater. Privat ist er sportbegeisterter Familienvater und hat zwei Söhne.

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